Hintergrund

Die Inspiration
Man könnte sagen, Andreas Paragioudakis-Fink ist schon seit Jahrzehnten mit der Idee zu Unter der Laterne beschäftigt. Als noch sehr junger Mann fand er in der Bibliothek seiner Eltern das Buch „Gepriesen sei“ des griechischen Lyrikers und Literaturnobelpreisträgers Odysseas Elytis, der wie Andreas aus Kreta stammt.

Im Frühjahr 2018 fiel dem Künstler das Buch in einer griechisch-deutschen Version auf einem Büchertisch im Bildungshaus St. Arbogast in die Hände – erst jetzt entfaltete sich die Botschaft des Autors. Das Werk dreht sich um mystische und religiöse Themen, in schönster Dichtkunst wird darin die Schöpfung Freiheit und Frieden gepriesen. Genau die Themen, denen sich Andreas und die Künstler*innen in der Konzertreihe widmen.
In einem halben Jahr der umfassenden Recherche und intensiven Zusammenarbeit entwarfen Mirjam Steinbock und Andreas Paragioudakis-Fink die Titel der zwölf Konzerte, zu dem Mirjam jeweils ein Gedicht schrieb. Das Gestaltungsbüro kaleido entwickelte die themenbezogenen Illustrationen.

Unter der Laterne soll Sehnsüchte vor dem Hintergrund von Geschichte, Gegenwart, gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen abbilden und kann als Zugangsmöglichkeit zu Frieden und Verständnis gesehen werden. Auf künstlerischer Ebene interpretiert und transportiert von hochprofessionellen und international tätigen Musiker*innen verschiedener Kulturen.

„Die Musik verbindet, umarmt, umfasst, erklärt, klärt auf, vereinigt und reinigt uns von der Distanz, zu der die heutige Zeit uns treibt, Distanz zu uns selber und Distanz zu unseren Mitmenschen.
Das liebevolle und respektvolle Miteinander steht in diesem kreativen Prozess im Vordergrund. Dieses Miteinander soll unsere Musik spürbar machen. Das Publikum soll in diesen Puls eintauchen, unsere Atemzüge teilen, unsere Sehnsüchte spüren. Denn alles, was wir haben, sind unsere Instrumente, unsere Phantasie und unsere Hingabe an die Schönheit der Musik.“